
Tausende Schweden entscheiden sich jedes Jahr dafür, Spanien mit dem Mietwagen zu erkunden. Das ist leicht nachzuvollziehen. Eine Fahrt entlang der Küste zum Beispiel, Andalusien Verschlungene Feldwege führen durch weiße Dörfer, kulturell geprägte Städte, durch abwechslungsreiche Natur mit Avocado-, Bananen- und Olivenhainen, schroffe Berge und sanfte Hügel – stets begleitet vom Meer. Diese Reise ist ein Erlebnis für sich. Doch beschränken Sie sich nicht nur auf die Küste: Auch das andalusische Hinterland bietet atemberaubende Landschaften und eine faszinierende Kultur.
Obwohl der öffentliche Nahverkehr in Spanien heutzutage gut ausgebaut ist, bietet ein Mietwagen natürlich viele Vorteile. Viele Menschen haben nicht die Zeit, die atemberaubenden Landschaften zu genießen und müssen Zeit sparen. Noch vor nicht allzu langer Zeit dauerte es sehr lange, beispielsweise entlang Costa del Solvoranzukommen. Dank der neuen Autobahn ist das nun nicht mehr der Fall. Sie ist außerdem sehr modern und sicher!
In den letzten fünf bis sieben Jahren sind die Mietwagenpreise in spanischen Städten wie Barcelona, Palma und Las Palmas um 55 % gesunken (vermutlich nach der Corona-Krise sogar noch stärker). Ein Auto in Spanien zu mieten ist schlichtweg sehr günstig. Nach der Pandemie und während der Inflationskrise stiegen die Preise zwar stark an, haben sich aber inzwischen wieder normalisiert.
Es gibt natürlich viele Unternehmen, die Autos vermieten, aber die drei Autovermietungen, die wir hinsichtlich Preis und Zuverlässigkeit hauptsächlich empfehlen, sind:
- billig Rentalcars.com
- sowie bekannte Holiday Autos
Die oben genannten Unternehmen bieten in ganz Spanien sowohl günstige Mietwagen als auch luxuriösere Optionen an. Weitere gute Mietwagenangebote finden Sie in unserem Artikel über Billigflüge nach Spanien (Mehrere der aufgeführten Unternehmen bieten Pauschalpreise mit Flügen und Mietwagen an und Hotel, usw.).
Allgemeine Tipps zur Autovermietung in Spanien und Informationen zu den Gesetzen
- Vermeiden Sie es, ein Auto zu mieten, wenn Sie eine spanische Großstadt wie Madrid, Barcelona, Valencia usw. besuchen. Parkplätze sind dort fast unmöglich zu finden. Rechnen Sie außerdem mit langen Staus.
- Die Benutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt ist verboten, ebenso ist es nicht gestattet, während der Fahrt über Kopfhörer Musik zu hören.
- Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt in der Regel 50 km/h innerorts, 90 km/h außerorts und 120 km/h auf Autobahnen. Auf Straßen mit zwei oder mehr Fahrstreifen liegt die Höchstgeschwindigkeit häufig bei 100 km/h.
- Der maximal zulässige Alkoholgehalt beträgt 0,05%.
- Kinder unter 12 Jahren und mit einer Körpergröße unter 135 Zentimetern müssen in einem Kindersitz sitzen.
- Bei schlechten Sichtverhältnissen muss unabhängig von der Tageszeit das Abblendlicht verwendet werden.
- Radfahrer haben im Straßenverkehr immer Vorfahrt.
- Wenn Sie am Straßenrand anhalten und aussteigen, müssen Sie eine Warnweste tragen. Die Guardia Civil kontrolliert besonders gern Fahrer, die sich nicht an diese Regel halten. Bei direkter Zahlung sparen Sie 20 % der Bußgelder – gut zu wissen! (Zusätzlich kündigten die Behörden im Sommer 2013 an, die Zahlung von Bußgeldern, auch von ausländischen Fahrern, künftig deutlich strenger zu verfolgen.).
- Auf allen einspurigen Stadtstraßen gilt nun eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h.
- Die Verwendung eines sogenannten Radarwarngeräts kann nun mit einer Geldstrafe von bis zu 500 € geahndet werden.
- Übersetzung der verschiedenen Benzinsorten ins Spanische: Blei = Super oder Super 98, Bleifrei = Sin plomo oder Eurosuper 95, Diesel = gasoleo.
- Besitzen Sie einen Behindertenparkausweis? Dieser ist auch in Spanien gültig.
- Der Berufsverkehr in Spanien verläuft aufgrund der Siesta etwas anders. Es gibt vier Tageszeiten mit besonders hohem Verkehrsaufkommen: von 8:00 bis 9:30 Uhr, von 12:30 bis 14:30 Uhr, von 15:30 bis 17:00 Uhr und von 18:30 bis 20:30 Uhr. Die verkehrsärmere Zeit liegt üblicherweise zwischen 15:00 und 17:00 Uhr. Beachten Sie außerdem, dass die Küstenstraßen während der Ferienzeit (insbesondere im August) zeitweise sehr stark befahren sein können.
- Wenn Ihr Arm oder auch nur Ihre Hand außerhalb des Kastens ist, riskieren Sie eine Geldstrafe von 100 €
- Wer barfuß oder in Flip-Flops Auto fährt, muss mit einer Geldstrafe von 200 € rechnen.
- Seien Sie beim Parken Ihres Autos am Strand besonders vorsichtig. Wenn das Gebiet als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist, droht Ihnen eine Geldstrafe von bis zu 6.000 €.
- In vielen schwedischen Kleinstädten sind die Einwohner, darunter auch die Polizei, verzweifelt, da es keine direkten Maßnahmen gegen nächtliches Fahren mit lauter Musik gibt. In Spanien hingegen kann die Polizei Bußgelder von bis zu 100 Euro verhängen, wenn man frühmorgens laute Musik im Auto hört oder an ruhigen Gegenden wie Krankenhäusern vorbeifährt.
- Wer beim Tanken sein Auto mit eingeschaltetem Autoradio betankt, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 91 € rechnen.
Aktuelle Änderungen im spanischen Verkehrsrecht, die Sie kennen sollten
Ab dem 1. Januar 2026 müssen Warnleuchten, die Warndreiecke ersetzen, digital vernetzt sein. Das bedeutet, dass die meisten bisher gekauften Warnleuchten bald ihre Gültigkeit verlieren. Laut der spanischen Verkehrsbehörde DGT werden die traditionellen Warndreiecke vollständig verschwinden. Stattdessen werden V-16-Leuchten – kleine gelbe Leuchten, die auf dem Autodach angebracht werden, ohne dass der Fahrer aussteigen muss – zum neuen Standard. Dies soll das Unfallrisiko verringern, insbesondere auf Autobahnen, wo Fahrer beim Aufstellen von Warndreiecken bisher Gefahr liefen, angefahren zu werden, berichtet El País.
Die Herausforderung besteht jedoch darin, dass vielen heute verkauften V-16-Lampen die für die Verbindung mit der digitalen Plattform DGT 3.0 erforderliche mobile Konnektivität fehlt. Diese Konnektivität wird ab 2026 obligatorisch sein, was bedeutet, dass die meisten heute gekauften Lampen bald unbrauchbar sein werden. Die Regeln betreffen auch Mietwagen — Wenn Sie also als Tourist ein Auto mieten, sollten Sie überprüfen, ob das Auto über diese Ausstattung verfügt oder ob die Autovermietung Sie darüber informiert.
Ab Januar 2024 müssen alle in Spanien bereits zugelassenen Elektroroller und andere persönliche Transportmittel (PMVs) gemäß den neuesten, von der Generaldirektion für Verkehr (DGT) veröffentlichten Vorschriften zugelassen werden, um legal auf den Straßen fahren zu dürfen.
Alle ab dem 22. Januar 2024 in Verkehr gebrachten PMVs müssen zertifizierte Marken und Modelle sein und werden auf der Website der Verkehrsbehörde aufgeführt.
Ab 2023 wurden 125 neue Verkehrsschilder eingeführt.
Ab dem 22. gelten folgende neue Verkehrsregeln: Elektrofahrräder, Roller und ähnliche Fahrzeuge dürfen nicht mehr auf Gehwegen fahren. Rollerfahrer müssen außerdem einen Helm tragen.
Die Höchstgeschwindigkeit auf spanischen Straßen wurde ab 2019 auf maximal 90 Kilometer pro Stunde gesenkt. Ab 2020 wurden die Strafen für das Telefonieren mit dem Handy am Steuer weiter verschärft.
Vor einigen Jahren wurden neue Regeln eingeführt, um eine vollständige Harmonisierung mit EU-Recht zu erreichen. Diese betreffen jedoch hauptsächlich Berufskraftfahrer. Wichtig zu wissen ist, dass Personen mit Schlafapnoe nicht automatisch vom Fahren ausgeschlossen werden, sofern sie ein ärztliches Attest vorlegen können. Eine weitere wichtige Änderung betrifft tödliche Unfälle. Die Kosten für medizinische Untersuchungen und Autopsien werden seit 2016 vom spanischen Staat übernommen.
- Alle Radfahrer unter 16 Jahren müssen einen Helm tragen. Andernfalls wird dem Erziehungsberechtigten eine Geldstrafe von 200 Euro auferlegt.
- Beim Überholen eines Radfahrers durch ein Auto muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Ist dies nicht möglich, muss der Autofahrer warten, bis die Straße breiter wird.
- Ausländische Einwohner müssen ihre Autos jetzt in Spanien anmelden.
- Polizei und Guardia Civil erhalten das Recht, Bußgelder aus der Ferne zu verhängen, sodass sie nicht mehr einem gesetzeswidrig handelnden Fahrzeug hinterherjagen müssen, um ein Bußgeld zu verhängen.
- Es ist nicht mehr gestattet, Fahrzeuge mit einem Fahrverbot außer Landes zu fahren.
Die drei besten Reiseziele für einen Roadtrip in Spanien
Laut Auto Europe sind die drei besten Reiseziele für einen Autourlaub in Spanien:
- Merida, die Hauptstadt der Region Extremadura. Hier gibt es viel Geschichte und Kultur, und die wunderschöne Landschaft lädt zu einer Autofahrt ein!
- San SebastiánDie Region ist vor allem für ihre weltweit höchste Dichte an Michelin-Restaurants pro Kopf bekannt. Sie bietet außerdem zahlreiche saubere Strände und Wanderwege.
- Malaga, Andalusien ist eine aufstrebende Stadt. Das Straßennetz ist sehr modern und man kommt leicht von A nach B. Verpassen Sie es nicht! Küstenperle Nerja solange du noch in der Nähe bist!
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- Wikipedia über Spanische Autobahnen und SchilderArtikel über unser Sortiment Wohnen in Spanien
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